Steely Dan zieht Hauptgewinn mit vier Grammys

Das Duo Steely Dan räumte mit seinem Comeback-Album „Two Against Nature“ mit vier Trophäen die meisten Preise bei der 43. Verleihung der Grammy Awards ab.

Das Duo Steely Dan räumte mit dem Comeback-Album „Two Against Nature“ mit vier Trophäen die meisten Preise bei der 43. Verleihung der Grammy Awards ab. „Two Against Nature“ gewann in der prestigeträchtigen Kategorie „Album des Jahres“, wurde als „bestes Pop-Gesangs-Album“ geehrt und erhielt den Preis als klangtechnisch bester Longplayer im Bereich „Non-Classical“. Für den Song „Cousin Dupree“ erhielten Donald Fagen und Walter Becker zudem die Auszeichnung für die „beste Pop-Performance eines Duos oder einer Gruppe“. Steely Dan hatte zuvor noch nie einen Grammy gewonnen. Drei Grammys gingen an den umstrittenen Rapper Eminem, gegen dessen Nominierungen diverse Homosexuellen- und Frauenrechtsorganisationen in den USA protestiert hatten. Sein Auftritt im Duett mit Elton John zählte zu den Höhepunkten der Veranstaltung, die rund zwei Milliarden Fernsehzuschauer in 170 Ländern verfolgen konnten. Drei Grammys wie Eminem gewannen auch U2 und Country-Sängerin Faith Hill. Im Klassik-Sektor triumphierten auch deutsche Künstler: die Berliner Philharmoniker mit Mahlers 10. Symphonie als bester Orchesteraufnahme, Helmuth Rilling im Verbund mit dem Oregon Bach Festival Choir für die beste Chor-Einspielung und Dietrich Fischer-Dieskau, der an der besten Opern-Aufnahme, Busonis „Dr. Faust“, mitwirkte.