Sony Music boomt

Eine überaus positive Bilanz zieht Sony Music Entertainment (Germany) für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres. Im Zeitraum von Anfang April bis Ende September erzielte das Tonträgerunternehmen das beste Ergebnis in der Firmengeschichte.

Die deutsche Division von Sony Music steigerte ihren Umsatz in diesen sechs Monaten im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 13 Prozent auf knapp 300 Millionen Mark, während der Gesamtmarkt weiter leicht rückläufig war. Den Anteil am deutschen Markt steigerte Sony Music von 16,7 Prozent im ersten Halbjahr 1998/99 auf den neuen Rekordwert von 19,5 Prozent. Sony Music sieht sich damit weiterhin als die Major Company mit der besten Entwicklung. „Sehr erfreulich ist hierbei vor allem der Boom im Bereich der neu veröffentlichten Künstleralben“, betont Jochen Leuschner, Managing Director Sony Music Germany und Senior Vice President GSA. Hauptsächlich durch erfolgreiches Artist Development habe man auch den Charts-Anteil im Longplay-Segment von 16 Prozent im ersten Halbjahr 1998/99 auf 23 Prozent verbessert. „Damit liegen wir gemeinsam mit dem stärksten Wettbewerber und deutlich vor den anderen Mitkonkurrenten an der Spitze der Branche“. Stolz ist Leuschner besonders auf das „zukunftweisende“ Artist Development im lokalen Bereich. Der Marktanteil von Sony Music im Bereich von Musikern, die in Deutschland unter Vertrag genommen wurden, habe sich in den letzten zwei Jahren verdreifacht. Deutsche Sony-Künstler wie Xavier Naidoo, Sabrina Setlur, Die Fantastischen Vier und Freundeskreis sowie die Comedy-Acts Herbert Knebel, Mundstuhl und die Gerd Show hatten großen Anteil an der positiven Entwicklung. Zu den umsatzträchtigsten internationalen Künstlern der Company in Deutschland zählten im letzten halben Jahr Jamiroquai, Ricky Martin, Jennifer Lopez und The Offspring. Hinzu kamen Compilation-Renner wie „The Dome“, „KuschelRock“, „Just The Best“ oder „Dream Dance“. Innerhalb von Sony Music International behauptete die deutsche Division von Sony Music die Spitzenstellung in Europa vor den Dependancen in Frankreich und Großbritannien. Entgegen dem Branchentrend erhöhte sich auch die Mitarbeiterzahl von Sony Music Deutschland leicht auf nunmehr 450.