Singles-Flaute in England
Die britische Musikbranche produziert immer weniger Singles, und immer weniger neue Titel plazieren sich in den Charts. Im Vergleich zu 1998 kamen bislang rund 12,5 Prozent weniger Singles auf den Markt; seit Jahresfrist konnten sich nur 95 neue Titel in den Hitlisten plazieren – 26,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Jeremy Marsh, President BMG Music UK, macht finanzielle Gründe verantwortlich: „Bei der herrschenden Konkurrenz liegen die Kosten für einen Charts-Einstieg enorm hoch.“ London Records hat bereits reagiert und bietet seit Anfang 1999 neu veröffentlichte Singles in der ersten Verkaufswoche zum Sonderpreis an.





