Seagram meldet schmerzhafte Verluste

Wie der kanadische Mischkonzern Seagram dieser Tage mitteilte, fiel das vierte Quartal (Q4) 1998 für das Unternehmen eher unerfreulich aus. Universal Pictures etwa, die Seagram-Filmdivision, fuhr unter anderem aufgrund des schlechten Abschneidens von Filmen wie „Schweinchen Babe in der großen Stadt“ und „Rendezvous mit Joe Black“ einen Verlust von 63 Millionen Dollar (etwa 110,3 Millionen Mark) ein. Die mit dem Erwerb von PolyGram verbundenen Umstrukturierungen schlugen zudem mit einem Minus von rund 405 Millionen Dollar zu Buche, was Seagram unterm Strich einen Verlust von 226 Millionen Dollar (395,5 Millionen Mark) im vierten Quartal 1998 einbrachte. Lediglich der Musikbereich, Universal Music, steht nach der Fusion mit PolyGram gut da: Hier verzeichnete Seagram im besagten Quartal ein Einnahmeplus von 67 Prozent.