SDMI kommt zu keinem Ergebnis

Die Secure Digital Music Initiative (SDMI) hat bekanntgegeben, dass es ihr nicht gelungen ist, sich auf einen Standard zum Schutz von digitaler Musik zu einigen.

Die Secure Digital Music Initiative (SDMI) hat bekanntgegeben, dass es ihr nicht gelungen ist, sich auf einen Standard zum Schutz von digitaler Musik zu einigen. Die Initiative, an der sich zahlreiche Plattenfirmen, Musikverlage sowie Soft- und Hardware-Hersteller beteiligen, wollte im Rahmen ihrer „Phase II“-Konferenzen Standards zur sicheren digitalen Übertragung und Verbreitung von Musik im Internet festlegen. Dazu testete die Vereinigung zahlreiche Technologien zum Schutz der Urheberrechte, zur Sicherung der Aufnahmequalität und zur Gewährleistung der vollständigen Übertragung. Es sei aber keine Kombination der verschiedenen Technologien gefunden worden, die alle Punkte ausreichend berücksichtige, erklärte SDMI-Chief- Technology-Officer Paul Jessop. Man wolle nun bis September die neuen technologischen Entwicklungen abwarten und sich dann wieder treffen. Die Standards, die die SDMI im Rahmen ihres bezüglich portabler Abspielgeräte und digitaler Wasserzeichen getroffen hat, bleiben aber weiter gültig, wie die Vereinigung mitteilte.