Riffage.com gibt auf

Der Online-Musikdienst Riffage.com stellt seine Geschäftstätigkeit ein.

Der Online-Musikdienst Riffage.com stellt seine Geschäftstätigkeit ein. Der Firma ist es nicht gelungen, in einer dritten Finanzierungsrunde genug Geld zu sammeln, um den Geschäftsbetrieb langfristig aufrecht zu erhalten. Alle 60 Mitarbeiter wurden bereits entlassen. hatte Geschäftsführer Ken Wirt bekanntgegeben, dass er nach einem Fusionspartner für seine Firma sucht, da Riffage – trotz gut laufender Geschäfte – nicht in der Lage sei, ohne zusätzliches Kapital alleine zu überleben. Während der Online-Service kaum Gewinn abwarf, waren die Haupteinnahmequellen von Riffage das ehemalige Universal-Label 1500 Records und die Konzerthalle Great American Music Hall in San Francisco – für beide sucht die Firma jetzt einen Käufer. In einer ersten Finanzierungsrunde sammelte Riffage Venture-Kapital in Höhe von 4,2 Millionen Dollar. Zu den Investoren zählten unter anderem Bertelsmann Ventures und die Mayfield Company. Die zweite Runde, an der sich auch BMG Entertainment und America Online (AOL) beteiligten, brachte im Dezember 1999 21 Millionen Dollar ein.