RIAA und NARM setzen Task Force zum Jugendschutz ein

Nachdem die US-Federal Trade Commission der Musikindustrie mangelnden Jugendschutz vorwarf, wollen die Organisationen RIAA und NARM eine Task Force zu diesem Thema einsetzen.

Die US-amerikanische Musikindustrie will eine Task Force einsetzen, die sich mit dem Jugendschutz befassen soll. Damit reagieren die Recording Industry Association of America (RIAA) und die National Association of Recording Merchandisers (NARM) auf die , die der Tonträgerbranche vorgeworfen hatte, Musik mit expliziten Texten auch an Kinder und Jugendliche zu vermarkten. Die Task Force solle dem Parental Advisory Program zu noch mehr Akzeptanz und Effizienz verhelfen, teilte RIAA-President und CEO Hilary Rosen mit. So solle die Task Force sicherstellen, dass der Sticker „Parental Advisory“ in Zukunft auf allen Print- und Onlinewerbeanzeigen deutlich sichtbar ist. Desweiteren werden Onlinehändler aufgefordert, ihr Webangebot mit mit der Website des Parental Advisory Programs parentalguide.org zu verlinken. Das Programm insgesamt beruhe aber weiterhin auf freiwilliger Basis, so Rosen. Sie will in den nächsten Wochen mit Vertretern der Musikfirmen über die personelle Zusammensetzung der Task Force sprechen.