Diamond Multimedia bleibt trotz der RIAA-Initiative zuversichtlich, den Rio-Player auf den Markt bringen zu dürfen. Ihr Gerät ist nicht aufnahmetauglich und muß daher auf bereits bestehende MP3-Dateien zugreifen. Überhaupt, so Diamond-VP Ken Wirt, könne keine Rede davon sein, daß sein Unternehmen die Nutzung unlizensierter Musik fördere. „Es scheint eher so, daß die Klage der RIAA die Interessen ihrer größten Mitglieder, den fünf großen Schallplattenfirmen, verteidigen soll, die darin bestehen, die Kontrolle über die Distribution von Musik zu behalten“, so Wirt weiter.
RIAA geht gegen MP3-Player „Rio“ vor
Eben noch die Kollegen der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) über die negativen Auswirkungen der Discman-ähnlichen Abspielgeräte für MP3-Dateien, da läßt die Record Industry Association of America (RIAA) Taten folgen: Sie beantragte eine einstweilige Verfügung gegen den Verkauf des der Firma Diamond Multimedia Systems. Begründung: Das Gerät verstoße gegen die Urheberrechtsgesetze der Vereinigten Staaten. Diese Gesetze regeln auch die Benutzung von Geräten, die „digitale Kopien für den privaten Gebrauch“ erstellen.





