Rammstein erobert mit „Live aus Berlin“ aus dem Stand die Spitze der deutschen Longplay-Hitliste und verdrängt den Buena Vista Social Club mit gleichnamigem Album auf Rang zwei. Auf Platz drei rangiert der Soundtrack zum Kinohit „Notting Hill“. Als zweithöchster Neueinsteiger nach Rammstein setzt sich die Mittelalter-Metal-Band In Extremo mit „Verehrt und angespien“ direkt auf Platz elf. Die meisten Plätze gut macht der Soundtrack zu „Message In A Bottle“, der sich von Rang 82 auf Position 43 verbessert. Rammstein ist bereits die siebte Gruppe in diesem Jahr, der der Sprung von null auf eins gelingt, was indes kein Solointerpret schaffte. Rammsteins Vorgänger 1999 waren BAP mit „Comics & Pin-Ups“, Modern Talking mit „Alone – The 8th Album“, The Cranberries mit „Bury The Hatchet“, Die Fantastischen Vier mit „4:99“, die Backstreet Boys mit „Millennium“ sowie Jamiroquai mit „Synkronized“.Bei den Singles behauptet Eiffel 65 mit „Blue (Da Ba Dee)“ weiterhin die Spitzenposition vor Christina Aguilera mit „Genie In A Bottle“ und dem Wamdue Project mit „King Of My Castle“. Die Medaillenränge bleiben somit unverändert gegenüber der Vorwoche. Als einziger Neueinsteiger direkt in die Top Ten schiebt sich Ronan Keating von Boyzone mit seiner Solo-Single „When You Say Nothing At All aus dem „Notting Hill“-Soundtrack. Als Aufsteiger der Woche profiliert sich Alice Deejay mit dem Titel „Better Off Alone“, der von Platz 94 auf 71 klettert.
Rammstein verdrängt Buena Vista Social Club
Nach acht Wochen ist die Regentschaft des Buena Vista Social Club in den deutschen Longplay-Charts beendet. Rammstein erobert mit „Live aus Berlin“ auf Anhieb den Platz an der Sonne. Bei den Singles ist Eiffel 65 mit „Blue (Da Ba Dee)“ jetzt schon seit fünf Wochen der Konkurrenz voraus.





