Zudem lädt der Verein Preis der deutschen Schallplattenkritik im Rahmen des Internationalen Beethovenfestes am 14. Oktober zum Symposium „Musikkultur und Kommerz“ ein; der Deutsche Musikrat und die Deutsche Phono-Akademie unterstützen diese Veranstaltung. In seiner Vierteljahresliste 3/2000 zeichnet der Kritiker-TÜV 30 Produktionen aus den diversen Sparten der Klassik, aus Jazz, Weltmusik, Blues, Rock und Pop aus. Dabei enthalten rund zwei Drittel der ausgezeichneten Produktionen bisher kaum oder nur selten gehörte Musik, womit die Juroren den Trend im Klassiksektor widerspiegeln, der sich von der Übersättigung des Marktes mit Standardrepertoire fortbewegt. So finden sich unter den Preisträgern Werke von Béla Bartók und György Kurtág mit der Bratschistin Kim Kashkashian von ECM (Universal) im Bereich „Symphonien und Konzerte“, das Klaviertrio op. 8 und die Violinsonate op. 27 von Hans Pfitzner auf MDG (Naxos) in der Sparte „Klavier- und Kammermusik“ und die Suite aus „Marie Galante“ von Kurt Weill auf Koch-Schwann im Bereich „Musikalische Bühnenwerke“. Reinhard Meys Album „Einhandsegler“ (EMI) ist ebenso unter den Preisträgern wie „Tourist“ von St. Germain (Blue Note) und Fold Your Hands Child, You Walk Like A Peasant von Belle And Sebastian (Jeepster/EFA) oder „Heliocentric“ von Paul Weller (Mercury/Universal).
Quartalsliste der deutschen Schallplattenkritik
Die Verleihung der „Jahrespreise der deutschen Schallplattenkritik“ findet am 14. und 15. Oktober in Bonn statt. Erstmals soll es dabei auch einen Branchentreff geben.






