So bekamen in der Rubrik „Symphonien und Konzerte“ Werke von Karl Amadeus Hartmann, in der Einspielung mit dem Klarinettisten Paul Meyer, dem Petersen-Quartett und dem Münchener Kammerorchester (ECM New Series) ebenso eine Empfehlung wie bei der Klaviermusik die Sonaten Nr. 1 und 2 von Nikolai Kapustin (Hyperion/Koch) oder bei der Kammermusik „Intrada di Polcinelli“ von Johann Heinrich Schmelzer (Klassik-Center Kassel).
In der Rubrik Oper/Oratorium schnitten „Thaos“ von Jules Massenet (Decca), Händels „Theodora“ (Archiv Produktion/DG) und „Semyon Kotko“ von Serge Prokofieff (Philips) am besten ab. Die Juroren merken an, dass es bei der Vierteljahresliste kaum noch Überschneidungen zu den Klassik-Verkaufscharts gibt, in denen „die Lottis und Tenor-Trios, die Crossover- und KuschelKlassik-Alben so stark dominieren, dass ein paar echte Klassik-Titel darin wie verloren wirken“.
Etwas verloren auf der Liste wirken dafür angesichts der Überzahl von E-Musik-Kategorien die wenigen Pop- und Jazz-Nennungen. „Sing When You’re Winning“ von Robbie Williams (EMI) und David Poe mit dem gleichnamigen Album (Ulftone/edel Contraire) fanden Erwähnung im Segment Pop, Rock und Blues, „When The Spirit Returns“ von Lester Bowie (Warner Classics & Jazz) und „Musik für Wohnzimmer“ vom Till Martin Quartet (Sunny Moon) in der Rubrik Jazz.





