Diese Summe hätte Keogh zugestanden, wenn ihm sein Arbeitgeber offiziell die Kündigung ausgesprochen hätte. So aber verließ er die Firma, nachdem ihm sein damaliger Vorgesetzter, PolyGram-UK-Chairman John Kennedy, erklärt hatte, er könne sich innerhalb der nächsten sechs Monate sowieso nach einem neuen Job umschauen. Damit begründet Keogh auch seine Forderungen, denn PolyGram habe ihn letztlich indirekt zur Kündigung veranlaßt. Seagram bestreitet diese Darstellung.
PolyGram-Ex-Manager Paul Keogh fordert Abfindung in Millionenhöhe
Seagram steht nach dem Kauf von PolyGram der erste Rechtsstreit ins Haus. Der einstige Managing Director von PolyGram Ireland, Paul Keogh, der das Unternehmen im November verlassen hatte, macht vor einem Dubliner Gericht seine Abfindungsansprüche gegenüber dem Konzern in Höhe von einer Million irischen Pfund (2,48 Millionen Mark) geltend.





