Plug.In Europe: Wann kommt das digitale Musik-Abo?

Zum Auftakt der ersten Plug.In Europe, dem Kongress zu Musik im Internet, bestätigte sich eines der vorrangigsten Probleme der Branche.

Zum Auftakt der ersten , dem Kongress zu Musik im Internet, bestätigte sich eines der vorrangigsten Probleme der Branche: Dem Willen zur Erneuerung der Branche stehen ungeklärte Fragen in Bezug auf Rechtssicherheit und Content-Lizenzierung gegenüber. Während die Marktforscher von Jupiter MMXI für 2006 Umsätze durch digitalen Musikvertrieb in Höhe von rund zwei Milliarden Euro prognostizieren, kämpft die Bertelsmann eCommerce Group (BeCG) um weitere Kooperationspartner für die Peer-to-Peer-Plattform Napster. BeCG-Chef Andreas Schmidt verkündete in seiner Keynote: „Napster lebt! Ich glaube weiterhin an diese Marke.“ P2P werde für das Internet genauso wichtig wie E-Mail, sagte Schmidt. „Der Geist ist aus der Flasche.“ Dagegen sah Emmanuel de Buretel, President von Virgin Continental Europe, in Napster nur „einen von vielen ‚Milosevics‘ im Netz“. Er erinnerte daran, dass vor einer verträglichen Lösung mit Napster die Klärung sämtlicher Urheberrechtsfragen stehe. Buretel plädierte für ein sensibles Vorgehen, das alle Rechteinhaber, Verleger und Verwertungsgesellschaften an einen Tisch bringt.