Plattenfirmen gegen erneute Anhörung im Fall Napster

Die Plattenfirmen sehen keinen Grund für eine erneute gerichtliche Anhörung, wie sie Napster fordert.

Die Plattenfirmen wehren sich gegen eine erneute gerichtliche Anhörung vor einem Berfungsgericht in San Francisco, wie sie von der Online-Tauschbörse Napster beantragt wurde. Bereits im Februar, nachdem die Justiz urteilte, dass Napster mit seinem Dienst die Urheberrechte verletze, verlangte das Unternehmen eine erneute Anhörung. Dabei solle auch Gerichtsmaterial aus den Verhandlungen vor dem District-Court verwendet werden. Napster sieht in der Begründung des Urteil des Circuit Courts of Appeals Spielraum für eine Neubewertung des Falles, da bei der Urteilsbildung ein Präzedenzfall nicht mit einbezogen worden sei. Für die Anwälte der Musikindustrie ist dieses Argument allerdings nicht ausreichend, um eine erneute Anhörung begründen zu können.