Opus Klassik: Reichlich Rückhalt, ein bisschen Kritik

Der Neustart beim Opus Klassik trifft bei den Akteuren auf ein zumeist positives Echo. Viele Labelmacher, Händler und Veranstalter stellen sich hinter die Entscheidung, den neuen Preis noch einmal nach alten Regeln zu vergeben. Aber es gibt auch kritische Stimmen. Hinzu kommen zahlreiche Wünsche an eine Neuausrichtung für die kommenden Jahre.

“Ich halte die Entscheidung, die Preisverleihung in diesem Jahr stattfinden zu lassen und damit der Klassik sowohl im TV als auch im Konzertsaal einen entsprechenden Raum geben zu können, für richtig“, betont Jacqueline Zich, Bereichsvorstand DEAG Classics. Dass die Regularien in kurzer Zeit nicht gänzlich überarbeitet werden konnten, ist für die DEAG-Managerin nachvollziehbar: „Vielmehr sollte man hervorheben, dass es gelungen ist, diese Veranstaltung auf die Beine zu stellen – mit einem guten Sendeplatz im ZDF.“ Doch längst nicht alle Akteure aus dem Klassikgeschäft sind mit der Entscheidung glücklich: „Wenn man einen neuen Preis mit neuen Regeln schafft, sollte man die Regeln gleich ändern und nicht alte Probleme weiterschleppen „, sagt Andreas Spreer, der das Label Tacet Musikproduktion leitet. „Was wäre ein besserer Zeitpunkt gewesen als jetzt?“

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