MusikWoche: Moderator Thomas Hermanns eröffnete die Grand-Prix-Party mit den Worten: „Ein Desaster.“ Und auch Sie wurden immer wieder zitiert, es wäre der falsche Auftritt und falsche Song gewesen. Hört sich das nicht an, als würden Sie sich nicht hinter Ihre Künstler stellen? Ralf Quibeldey: Es würde mir niemals einfallen, die No Angels nach ihrem großartigen Engagement für den Eurovision Song Contest in den letzten Wochen zu kritisieren. Wieso meine schlichte Vermutung, dass wir vielleicht doch einen Song am Start hatten, der zwar im Radio erfolgreich, aber für eine Bühnenperformance möglicherweise nicht ideal war, zu einem „Angriff auf die No Angels“ uminterpretiert wurde, ist mir völlig schleierhaft. Wir haben uns gefreut, mit internationalen Stars anzutreten. Ich ziehe den Hut davor, wie sich die vier eingesetzt haben, und leide mit ihnen, dass es nicht geklappt hat.
O-Ton: Ralf Quibeldey vom NDR über den Eurovision Song Contest
Nach dem enttäuschenden Abschneiden der No Angels beim Eurovision Song Contest rückt Ralf Quibeldey vom NDR im Gespräch mit MusikWoche-Mitarbeiter Andreas Boldt die Perspektive zurecht.





