MusikWoche: Am 15. Juni feiern Sie 30 Jahre DEAG, und zwar mit beeindruckendem Wachstum. War das von Anfang an so? Peter Schwenkow: Es gab drei Phasen, dreimal zehn Jahre. Die ersten zehn Jahre waren wir als lokaler Veranstalter vorwiegend in Berlin und Hamburg tätig. Die zweiten zehn Jahre dann vor allem als Produzent – wir haben sehr viele Shows produziert, zum Beispiel fast alle von André Heller, und wir haben Klassik-Open-Airs gemacht. Die Waldbühne kam 1981 dazu. Die dritten zehn Jahre standen unter dem Zeichen der Expansion und der Internationalisierung und vor allem auch der Klassik. Wir haben viele Tourneen veranstaltet, mit Rock und Pop, auch mit den Rolling Stones.
O-Ton Peter Schwenkow: „Im Moment macht’s einfach richtig viel Freude“
Am 15. Juni 2008 gibt es die DEAG – Deutsche Entertainment AG seit genau 30 Jahren. Keine andere Firma auf dem Livesektor hat in Deutschland dieselbe Kontinuität aufzuweisen. Und das ohne Steuer- oder Abrechnungsprobleme und ohne Umfirmierungen. Mit Künstlern wie Anna Netrebko und Rolando Villazón, Lang Lang und David Garrett, Udo Lindenberg und Peter Maffay, Kylie Minogue, Alicia Keys, Katie Melua und vielen anderen spielt DEAG ganz oben in der Veranstalterliga. Zum Jubiläum zieht CEO und Vorstandsvorsitzender Peter Schwenkow im Gespräch mit Manfred Gillig-Degrave eine Zwischenbilanz.





