Norwegischer Opernchef übt Kritik an Konzert zum Friedensnobelpreis

Bjoern Simensen, Chef der norwegischen Oper, äußerte seinen Unmut über die Tatsache, daß beim diesjährigen Friedensnobelpreis-Konzert ausländische Popstars nordischen Künstlern vorgezogen würden. Die geplanten Auftritte von Musikern wie Elton John, The Cranberries und Andrea Bocelli sowie die weltweite Fernsehübertragung des Konzerts seien ein kultureller Skandal und Indiz für die zunehmende Kommerzialisierung der Veranstaltung. Darüber hinaus würden durch das internationale Line-Up die nordischen Wurzeln der Nobelpreis-Zeremonie irgnoriert. Geir Lundestad, der Vorsitzende des Nobel-Instituts wies die Vorwürfe von sich und wies darauf hin, daß mit den Auftritten von A-ha und Espen Lind sowie eines norwegischen Orchesters und eines Knabenchors die norwegische Seite gebührend präsentiert werde.