Bei einer Anhörung des Justizausschusses im US-Senat zum Thema „Online-Entertainment und Urheberrechte“ sagten Vertreter der Plattenindustrie und der Online-Tauschbörse sowie Musiker über ihre jeweiligen Standpunkte aus. Napster-Chef forderte hierbei vom Gesetzgeber die Einführung einer sogenannten „obligatorischen Lizenz“. Diese würde Internet-Musikangebote mit denen von Radio- und TV-Sendern gleichstellen und als erlaubte öffentliche Aufführungen klassifizieren. Vergleichbar mit der GEMA-Gebühr müssten Tantiemen an Labels und Künstler entrichtet werden. Ohne eine solche pauschale Lizenz könne man unter den derzeitigen Bedingungen kein umfangreiches legales Angebot aufbauen, so Barry. Vertreter der Tonträgerindustrie wiederholten ihren Standpunkt, dass Online-Tauschbörsen die Künstler um ihre Rechte bringen. Dagegen beklagten Alanis Morissette und Don Henley, dass es nun Zeit sei, Musiker in die Diskussion mit einzubeziehen. Der Ausschussvorsitzende Orrin Hatch meinte, es seien weitere Anhörungen nötig, bevor die Politik eventuell notwendige Entscheidungen treffen könne.
Napster fordert „obligatorische Lizenz‘
Bei einer Anhörung des US-Senats zu Online-Entertainment und Urheberrechten legten Vertreter der Plattenindustrie, Künstler und die Tauschbörse Napster den Politikern ihre Standpunkte dar.





