Napster erhält genauere Filtertechnik

Napster hat mit dem Hersteller von Anwendungen zur Musikerkennung Gracenote eine Vereinbarung getroffen, um den Download urheberrechtlich geschützter Titel aus seinem Angebot zu unterbinden.

Die Online-Musiktauschbörse Napster wird mit Gracenote, einem Hersteller von Anwendungen zur Musikerkennung, zusammenarbeiten, um das Filtern von Musikdateien zu verbessern. Damit wolle man gerecht werden, die besagt, alle von der Musikindustrie genannten und urheberrechtlich geschützten Musikstücke zu sperren und für den Download unzugänglich zu machen. Gracenote bietet mit CDDB ein Programm an, das Musiktitel auch aufgrund phonetischer Ähnlichkeit oder einer anderen Anordnung von Wörtern und Zeichen mit hoher Genauigkeit identifizieren kann. Der Service umfasst bislang etwa 850.000 Alben und 10 Millionen Einzelstücke. Die Künstler- und Titel-Variationen aus der Datenbank von Gracenote sollen bis nächste Woche in das Filter-System von Napster integriert sein. Man lasse nichts unversucht, die Verfügung des Gerichts einzuhalten, so der CEO von Napster, Hank Barry.