Der enorme Nutzer-Zuwachs beim Musik-Tauschdienst Napster hält nach wie vor an. Ein Experte geht davon aus, dass Napster sogar noch schneller wachsen könnte, die Firma das aber bewußt verhindert. Im November wurden über Napster rund 1,72 Millarden Songs getauscht, 40 Millionen mehr als im Oktober und 26 Prozent mehr als im September. Durchschnittlich waren rund 850.000 Nutzer angeschlossen, von denen jeder im Schnitt 56 Stunden im Monat mit dem Tausch von Songs verbrachte. Der Analyst Matt Bailey, vom Internet-Magazin „Webnoize“ beobachtet die Firma bereits seit längerem und kommt zu dem Schluß, dass Napster ein weiteres Wachstum bewußt unterdrückt: Die Firma könnte noch deutlich größere Mengen von Anfragen bearbeiten, würde sie ihre Server-Kapazität erhöhen. Dies unterläßt die Napster, laut Bailey, im Hinblick auf die bevorstehende Umstellung des Geschäftsmodells nach dem Aufkauf durch Bertelsmann. Die Verantwortlichen rechnen fest damit, dass der Dienst, wenn er im nächsten Jahr als kostenpflichtiger Service neu gestartet wird, massiv an Nutzern verlieren wird. Die erweiterten Server-Kapazitäten wären dann überflüssig und der derzeitige Stand durchaus ausreichend.
Napster bremst eigenes Wachstum
Der enorme Nutzer-Zuwachs beim Musik-Tauschdienst Napster hält nach wie vor an. Ein Experte geht davon aus, dass Napster sogar noch schneller wachsen könnte, die Firma das aber bewußt verhindert.





