Nach CDNow legen auch N2K und Amazon.com Quartalsergebnisse vor

Nach dem Online-Händler hat jetzt auch die Konkurrenz in Gestalt von N2K und des Online-Bücherriesen Amazon.com ihre Quartalsbilanzen vorgelegt. Während Amazon.com mit seinen Zahlen die Börse positiv überraschen konnte, war die Wall Street mit den Zahlen von N2K weniger zufrieden.

Amazon.com konnte seinen Umsatz, verglichen mit dem zweiten Quartal 1997, von 27,9 Mio. auf 116 Mio. US-Dollar ausbauen. Das bedeutet ein Umsatz-Plus von 316 Prozent. Der Verlust des Unternehmens betrug nur 21,2 Mio. US-Dollar und damit 33 Cents pro Aktie. Wall-Street-Analysten schätzten den Verlust auf 43 Cents pro Aktie. Die Amazon.com-Datenbank beinhaltet jetzt mehr als 3,1 Millionen Kunden, denen das Unternehmen seit kurzem auch CDs und andere Musikartikel anbietet ().

N2K verbuchte im vergangenen Quartal einen Netto-Verlust von 16,4 Mio. US-Dollar (1,18 US-Dollar pro Aktie). Die Wall Street erwartete einen Verlust von nur 1,12 Dollar pro Aktie. Immerhin wuchs auch bei N2K der Umsatz kräftig von 1,8 Mio. US-Dollar im ersten Quartal 1997 auf nunmehr 10 Mio. US-Dollar. 352.000 Kundendatensätze schlummern in den N2K-Datenbanken, 130.000 davon kamen erst im letzten Quartal hinzu.