Musikbranche fordert stärkeres Vorgehen gegen CD-Piraten in Südamerika
Vertreter der Plattenfirmen EMI, Sony Music, BMG, Universal, PolyGram und Warner Music haben bei einer Konferenz in Rio de Janeiro über Mittel und Wege zur Bekämpfung der wachsenden Produktkriminalität auf dem südamerikanischen Kontinent beraten. Wie aus Konferenzkreisen verlautete, wollen die Majors die brasilianische Regierung auffordern, strenger gegen die Fälscherbanden vorzugehen, die hauptsächlich in Brasilien ihr Unwesen trieben. Nach einer Schätzung des Verbandes zum Schutz der Phonographischen Rechte (Apdif) wird sich das Verkaufsvolumen des illegalen CD-Marktes in Brasilien 1998 im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln und auf rund 30 Millionen Exemplare ansteigen.





