Musicbiz in Österreich wächst zweistellig

Die IFPI Austria – Verband der Österreichischen Musikwirtschaft meldet für das erste Halbjahr 2000 einen Zuwachs von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die IFPI Austria – Verband der Österreichischen Musikwirtschaft meldet für das erste Halbjahr 2000 einen Zuwachs von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Jahr 1999 hatte die Branche in Österreich noch mit einem Minus von 2,8 Prozent abgeschlossen . Insgesamt gaben die Österreicher in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres knapp zwei Milliarden Schilling – ungerechnet rund 285 Millionen Mark – für Tonträger aus. Zuwächse gab es sowohl bei Single- als auch bei Albenverkäufen. Außerdem verzeichnete auch die MiniDisc bei weiterhin geringem Marktanteil eine Steigerung von 80 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Laut IFPI Austria wirkt sich das Plus auch im Handel aus: Hier konnte neben den Großvertriebsformen auch der Fachhandel zulegen. Als einen entscheidenden Faktor bezeichnete die IFPI Austria den steigenden Marktanteil nationaler Produktionen: Neben den speziell auf den östereichischen Markt zugeschnittenen Compilations ist bereits jeder siebte Tonträger ein heimisches Produkt.