Der Online-Musikdienst MP3.com konnte seine Einnahmen im vierten Quartal 2000 steigern und gleichzeitig die Verluste senken. Verglichen mit dem Vorjahresquartal konnte der Dienst seine Einnahmen um 44 Prozent auf 22 Millionen Dollar steigern, während die Verluste um 71 Prozent von 10,6 Millionen (17 Cent pro Aktie) auf 3,1 Millionen Dollar (fünf Cent pro Aktie) schrumpften. Nicht eingerechnet wurden dabei außergewöhnliche und einmalige Ausgaben. Mit diesem Ergebnis überraschte die Firma zahlreiche Analysten, die einen wesentlich höheren Verlust im Bereich von 13 Cents pro Aktie erwartet hatten. Die Zahl der Künstler, die MP3.com auf seiner Website präsentiert, stieg um 25 Prozent auf insgesamt 125.000. Die durchschnittliche Zahl der täglichen Besucher wuchs von 697.000 im Oktober auf 825.000 im Dezember. Für das gesamte Geschäftsjahr 2000 verzeichnet MP3.com Einnahmen von 80,1 Millionen Dollar – ein Anstieg um 299 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – und Verluste von 23 Millionen Dollar (1999: 36,3 Millionen Dollar). MP3.com-President Robin Richards sprach von einem „erstaunlichen Jahr“, in dem es MP3.com „trotz des harten Wettbewerbs und der rechtlichen Herausforderungen“ gelungen sei, seine Mitgliederzahl und die Inhalte auf seiner Website rapide zu erhöhen.
MP3.com überrascht mit gutem Geschäftsergebnis
Der Online-Musikdienst MP3.com konnte seine Einnahmen im vierten Quartal 2000 steigern und gleichzeitig die Verluste senken.





