MP3-Player: Diamond wirft RIAA Behinderung des freien Wettbewerbs vor
Diamond Multimedia hat in einer Antwort auf die immer noch anhängige Klage der Recording Industry Association of America (RIAA) gegen die Herstellung und den Vertrieb des portablen MP3-Players „Rio PMP 300“ schwere Vorwürfe gegen die Industrievereinigung erhoben. Die RIAA hat demnach versucht, Diamond dazu zu bringen, aus freien Stücken heraus die Herstellung des „Rio“ zu unterlassen. Auch andere Hersteller hätten dies bereits getan, soll die RIAA gegenüber Diamond behauptet haben. Auf Nachfrage sei die RIAA aber außerstande gewesen, diese anderen Hersteller zu benennen.
Letztendlich, so Diamond, habe die RIAA damit gegen die Kartellbestimmungen des Vereinigten Staaten verstoßen, da sie mit ihrem konspirativen Vorgehen den Handel und den freien Wettbewerb einzuschränken versucht hat.
Die RIAA hatte wegen des „Rio“ Klage gegen Diamond erhoben, da er ihrer Ansicht nach die Urheberrechtsgesetze der USA verletze. Einen RIAA-Antrag auf eine einstweilige Verfügung lehnte das zuständige Gericht allerdings ab. In letzter Instanz soll die Auseinandersetzung vor einer Jury verhandelt werden. Ein Termin für diese Verhandluneg steht noch nicht fest.