monkey.music und exozet.com kooperieren

Seit einem Jahr operiert monkey.music als „Agentur für digitale Kommunikation“. In Kooperation mit der im September 2000 gegründeten exozet.com/wien, einer Schwesteragentur der exozet.com/berlin, wollen sich beide auf dem Musik- und Multimediamarkt etablieren.

“Wir wollen bewusst über den engen österreichischen Tellerrand hinausblicken“, erklärt Uwe Hofer, Geschäftsführer von exozet.com/wien. Hofer sammelte schon zuvor als Manager einiger Bands – so unter anderem von Paradise Now! – Erfahrungen in der Branche und weiß mit der Berliner Mutterfirma, einer der fünfzig größten deutschen Internet-Agenturen, einen starken Partner an seiner Seite.

Für monkey.music zeichnet Walter Gröbchen verantwortlich, der unter anderem als A&R Consultant für Universal Music in Hamburg und Wien tätig ist. Dritte im Bunde ist Katharina Gruber, die zuvor für Beat 4 Feet Productions tätig war.

Innerhalb des Verbunds – beide Firmen sind in einem gemeinsamen Büro angesiedelt – herrscht eine klare Kompetenzverteilung: Während monkey.music für Produktion, Marketing und PR zuständig ist, kümmert sich exozet um technische Umsetzung, Entwicklung und Gestaltung. Die Arbeit beschränkt sich dabei nicht auf die Konzeption und Durchführung der Kommunikationsmaßnahmen.

„Wir wollen selbst Ideen entwickeln, Anstöße geben und der Industrie konkrete Projekte vorschlagen“, betont Gröbchen: „Viele Plattenfirmen lagern inhaltliche Arbeit mehr und mehr aus; wir wollen uns die Rosinen aus dem Outsourcing-Kuchen picken.“ Laut Gröbchen sollen die Projekte vor allem „wirklich Spaß“ machen: „Wir sehen uns nicht als 08/15-Promo-Team, sondern als ‚Durchlauferhitzer“ und ‚Content Agents“.“

Und die Produktpalette, die dem Team Spaß macht, ist breit gestreut: So stehen mittlerweile zahlreiche Kabarettproduktionen von Hoanzl ebenso auf der Referenzliste wie die „Christmas Diamonds“-CD von Zomba, das „20 Jahre U4“-Buch von Intonation/Libro oder das „Austrian Sound Odyssey“-MP3-Projekt in Kooperation mit der AKM und der Aktion Pop!.

Darüber hinaus entwickelt monkey.music für die Telekom Austria einen ADSL-Musik-Channel. „Wir nehmen das Schlagwort ‚digitale Kommunikation“ ernst und versuchen, den Paradigmenwandel in der Musik- und Medienindustrie und die Schlussfolgerungen daraus in der Praxis durchzuspielen“.

monkey.lounge soll Austausch beleben Zur Belebung der Kommunikationskultur in der österreichischen Szene soll zudem die monkey.lounge dienen, die sich als regelmäßiges Treffen mit Live-Musik und DJs etablieren soll. Gröbchen erklärt: „Die entscheidenden Faktoren unserer Arbeit sind Kompetenz, Stil und konsequente Umsetzung. Das branchenübliche Affentheater darf dabei natürlich nicht fehlen – allerdings erst nach Büroschluss.‘