So betonte Dr. Martin Schaefer, Geschäftsführer des Bundesverbands Phono, daß der Klassikmarkt rückläufig sei, nicht zuletzt wegen der Begrenztheit des verfügbaren Repertoires. Und Gerd Gebhardt widersprach: „Was wir tun, ist unsubventioniert.“ Doch Naumann sagte auch, er teile die Sorgen der Musikbranche – vor allem die Bedrohung durch das Internet und das Abnehmen des Klassik-Marktes seien bedenklich. Daher wolle er sich für die Belange der Branche einsetzen.
Der Minister, der nach eigenen Angaben rund 1000 CDs sein eigen nennt, davon „60 Prozent Klassik, 40 Prozent Jazz und noch die eine oder andere Platte von den Beatles und den Rolling Stones“, zeigte sich besorgt über das mangelnde Bewußtsein für den Wert geistigen Eigentums. Deutlich wurde: Naumann unterstützt die urheberrechtlichen Initiativen auf EU-Ebene. Zur Vertiefung des Dialogs empfahl ihm Co-Herausgeber Jürgen Stark die Lektüre des Jahrbuchs „Pop und Kommunikation“. Dessen Beiträge hätten gerade die richtige Länge, um sie zwischen zwei Terminen im Flugzeug zu lesen.





