Millionenstrafe für Death Row

Neues Ungemach für Marion „Suge'“ Knight und Death Row: Das Label muss zehn Millionen US-Dollar Strafe zahlen, da es nach Auffassung eines US-Gerichts 1993 einen rechtswidrigen Vertrag mit dem Rapper Kurupt geschlossen hatte.

Die Plattenfirma Death Row Records muss zehn Millionen US-Dollar Strafe zahlen, da sie nach Auffassung eines US-Gerichts 1993 einen rechtswidrigen Vertrag mit dem Rapper Kurupt geschlossen hatte. Das Gericht gab der Klage der Gebrüder Lamont und Ken Brumfield statt, die mit ihren Firmen Rapp Central Productions beziehungsweise Hoodsta-4-Life Publishing zuvor rechtsgültige Verträge mit Kurupt unterzeichnet hatten. Die Jury sprach den Brüdern Brumfield dafür Anspruch auf 4,34 Millionen Dollar Schadensersatz zu. Der Anwalt des Labels Death Row, dessen Chef Marion „Suge“ Knight wegen eines gewalttätigen Angriffs auf zwei Rapper für neun Jahre im Gefängnis sitzt, kündigte Berufung an.