Die klangliche und stilistische Runderneuerung alter Klassiker aus der Pop- und Rockgeschichte gehört inzwischen fast zum Alltag im Musikbusiness. Auch wenn die Entscheidung für so ein Projekt im ersten Augenblick überraschen mag, die Jazzkantine weiß sehr genau, was sie da auf „Hell’s Kitchen“ tut. „Uns war bereits im Vorfeld klar, dass ein rundes Konzept her muss, wenn wir so etwas in Angriff nehmen“, erklärt Keyboarder Jan-Heie Erchinger. „Am Anfang waren wir noch skeptisch, wie gut das wirklich funktionieren kann, aber je weiter wir uns in die Arbeit vertieften, desto mehr wurde es zu einer Herzensangelegenheit.“
Metal-Klassiker in neuem Gewand
Als erfolgreicher Mittler zwischen Jazz und HipHop sorgte die Band in den Neunzigern lange für Aufsehen. Auf dem neuen Album, „Hell’s Kitchen“ (Sashimi/Rough Trade), widmet sich die Jazzkantine nun der eigenwilligen Pflege bekannter Rock- und Metal-Klassiker.





