Sven Christ, Mitbegründer des „Juice“-Magazins und mittlerweile Leiter der Special-Marketing-Aktivitäten des Blattes, erklärt, das Doppelalbum diene als „Überblick darüber, was aktuell in der deutschen HipHop-Szene passiert“. Die Tatsache, dass Genre-Größen wie Torch, die Stieber Twins, Too Strong, DJ Stylewarz, DJ Tomekk oder Curse exklusive Titel oder Remixe für die Zusammenstellung zur Verfügung stellten, sieht Christ zugleich als Beleg für die „Zuneigung der Künstler für unser Heft“.
Etliche der auf dem Album vertretenen Rapper und DJs sind auch auf der aktuellen „Master Blaster“-Tour dabei, die am 2. März in München startete und am 1. April in Stuttgart zu Ende geht, darunter Kool Savas, Curse, Azad und Tefla & Jaleel. Über die Tournee plant „Fett MTV“ ausführliche redaktionelle Berichte. MTV bewirbt die Kopplung auch mit Spots vom 24. März bis Mitte April. Anzeigen zu „Master Blaster II“ finden sich außer im „Juice“-Magazin auch in den Zeitschriften „Piranha“, „King“, „Spex“ und „Backspin“. Das HipHop Büro Berlin schürt das Interesse der Fangemeinde zusätzlich durch die Akquise von Berichten, Interviews und Plattenbesprechungen in diversen HipHop-, Trend- und Musikmagazinen sowie die Bemusterung der 100 wichtigsten Club- und Radio-DJs in Sachen HipHop.
„Master Blaster II“ ist bereits die dritte „Juice“-Compilation nach „Deutschrap!“ (1999) und der ersten „Master Blaster“-Folge (2000), die sich beide unter den Top 30 Compilations platzierten. Mit „Master Blaster II“ strebt Sven Christ nun eine Notierung in der oberen Hälfte der Top 100 Longplay an. Dies sei auch realistisch, zumal die erste „Master Blaster“ 25.000-mal über die Ladentheken gegangen ist und sich das Wachstum des HipHop-Marktes in der Verdoppelung der Auflage des „Juice“-Magazins in den letzten zwei Jahren auf 60.000 Stück niederschlage.
Auch mit künftigen Kopplungen will sich „Juice“ auf HipHop aus Deutschland beschränken. „Als deutsches Magazin bedienen wir die deutsche Szene. Und die bietet genug qualitativ hochwertiges Material, so dass wir nicht planen, demnächst internationale Kopplungen zu machen“, betont Christ.





