Marktforscher sehen Digitalgeschäft ab 2011 vorn

Die Aussichten der Marktforscher für das weltweite Musikgeschäft bleiben trübe. Eine neue Hochrechnung von eMarketer sieht drastische Einbrüche für den physischen Markt und explosionsartige Zuwächse für das mobile Geschäft.

Die Aussichten der Marktforscher für das weltweite Musikgeschäft bleiben trübe. Eine neue Hochrechnung von eMarketer sieht weitere drastische Einbrüche für den physischen Markt und explosionsartige Zuwächse für das mobile Geschäft. Ausgehend von einem globalen Einzelhandelsumsatz für Recorded Music von 29,2 Milliarden Dollar im Jahr 2007 (zum Vergleich der IFPI-Wert: 29,9 Milliarden Dollar) rechnet eMarketer für das laufende Kalenderjahr mit einem globalen Branchenumsatz von 27,9 Milliarden Dollar, was einem weiteren Rückgang um 4,5 Prozent entspräche. Der Anteil von physischen Formaten schrumpft demnach auf knapp drei Viertel des Gesamtmarkts mit Umsätzen von nur noch 20,8 Milliarden Dollar. Das Onlinegeschäft indes wird laut der Prognose bis Jahresende um 46 Prozent auf 4,1 Milliarden und das Mobilgeschäft sogar um 76 Prozent auf 3,0 Milliarden Dollar zulegen. Damit kämen diese digitalen Formate zusammen auf einen Umsatzanteil von 25,5 Prozent.

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