Listen.com lässt Napster für sich arbeiten

Das Online-Musikverzeichnis Listen.com zollt der Popularität von Peer-To-Peer-Tauschdiensten wie Napster mit einem neuen Angebot Tribut.

Das Online-Musikverzeichnis Listen.com zollt der Popularität von Peer-To-Peer-Tauschdiensten wie Napster mit einem neuen Angebot Tribut. Der Service, der bislang ein Online-Verzeichnis anbot, das Nutzer ausschließlich auf legale Musikangebote verwies, bietet seinen Kunden nun die Möglichkeit, Songs, die sie über die Listen.com-Datenbank gefunden haben, direkt über die Napster-Software herunterzuladen, auch wenn der Schutz der Urheberrechte dabei nicht gesichert ist. Listen.com galt bislang als eines der Vorzeigemodelle für legale Musikangebote im Netz, wagt sich jetzt aber erstmals in halblegale Gebiete vor. Experten betrachten das neue Angebot durchaus kritisch. Mit dem neuen Service würde sich die Firma ins eigene Fleisch schneiden, so die Expertenmeinung.