Liquid Audio legt Quartalsbilanz vor

Der Musiksoftware-Hersteller Liquid Audio konnte seinen Umsatz im dritten Quartal 2000 im Vergleich zum Vorjahresquartal nahzu verdoppeln.

Der Musiksoftware-Hersteller Liquid Audio konnte seinen Umsatz im dritten Quartal 2000 im Vergleich zum Vorjahresquartal nahzu verdoppeln. Schlugen 1999 noch 1,8 Millionen Dollar zu Buche, setze die Firma von Anfang Juli bis Anfang Oktober 2000 3,4 Millionen Dollar um. Verglichen mit dem zweiten Quartal 2000 musste die Firma leichte Einbußen hinnehmen: In den Monaten April, Mai und Juni nahm Liquid Audio rund 100.000 Dollar mehr ein. Die Verluste wuchsen um rund 53 Prozent auf 8,9 Millionen Dollar im Vergleich zum Vojahr. Trotz der Einbußen ist die finanzielle Situation bei Liquid Audio nach eigenen Angaben noch nicht kritisch: die Firma verfüge über Rücklagen in Höhe von 133,6 Millionen Dollar. Derzeit kursieren Gerüchte, dass Bertelsmann an einer Übernahme von Liquid Audio interessiert sei. Mit der Firma könnte Bertelsmann, nach der Allianz mit Napster, seinen Stand im Online-Bereich weiter festigen. Liquid-Audio-Chef Gerry Kearby kündigte an, künftig stärker mit Napster zusammenarbeiten zu wollen. Beide Firmen haben mit Hummer Winbald Venture Partners den gleichen Hauptinvestor.