Kongress „Kinder & Musik im 21. Jahrhundert‘

Der Kongress „Kinder & Musik im 21. Jahrhundert“ präsentierte Fakten, Forderungen und Förderungsmodelle. Zwei Tage lang referierten zahlreiche Experten mit Vertretern der Musikwirtschaft; die Teilnehmer wünschten sich mehr und bessere Musikangebote für Kinder und Jugendliche.

Zur Eröffnung stellte Professor Hans Günther Bastian, Lehrstuhlinhaber für Musikpädagogik an der Universität Frankfurt, ein Zitat des Innenministers Otto Schily der Tagung als heimliches Motto voran: „Wer Musikschulen schließt, schadet der inneren Sicherheit“. Geladen hatten die und die Hannoveraner Hochschule für Musik und Theater, unterstützt wurde die Veranstaltung vom Deutschen Musikrat und dem NDR.

BMG-Executive-Vice-President versicherte den Teilnehmern die wachsende Unterstützung der Musikwirtschaft für die hier formulierten Anliegen. In zahlreichen Diskussionsrunden wurden Themen wie „Medien“, „Persönlichkeitsentwicklung“, „Erziehung und Förderung“ erörtert, gab es Workshops und Konzerte.

Professor , Geschäftsführer der Deutschen Phono-Akademie wertete den Kongress als vollen Erfolg, der wiederholt werden sollte. Laut Hay suche man in den Bundesländern verstärkt die Zusammenarbeit mit den politisch Verantwortlichen. Muster dafür seien die Aktivitäten der Initiative „MachtMehrMusik“ und Aktionen wie „Schule braucht Musik“. Schwach war die Resonanz der Politik, so wurde das Fehlen des niedersächsischen Ministers für Wissenschaft und Kultur, Thomas Oppermann, der als Referent geladen war, beklagt.