Kommende Schwerpunkte von Superstar Recordings: Charts-kompatibler House und Trance

Eine House-Hymne von Kluster und ein hypnotischer Trance-Track von DuMonde bilden die Schwerpunkte von Superstar Recordings im Mai. Eine wichtige Rolle spielt dabei die hauseigene DJ-Promotion.

“Wir veröffentlichen all unsere Produkte zunächst auf Vinyl, um die Reaktionen zu testen“, erklärt Markus Wenzel, einer der beiden Geschäftsführer von Superstar Recordings. Der Vinylvertrieb erfolgt über DMD, zwei bis drei Wochen danach gehen die Tracks über den Superstar-eigenen DJ-Pool an die angeschlossenen Pool-Mitglieder. Themenabhängig gestaltet sich die Zusammenarbeit mit anderen DJ-Pools wie Public Propaganda oder Pool Position. Letzterer verfüge vor allem über einen effektiven Pool von DJs, die mit CDs arbeiten. Hier funktionierte etwa „One Night In New York City“ von The Horrorwitz sehr gut, wie Wenzel verrät. Der hauseigene DJ-Pool kümmert sich bereits um die kommenden Schwerpunkte bei Superstar. „DuMonde ist ein Act, mit dem wir sehr langfristig planen. Wir setzen große Stücke auf DuMonde und Kluster und sind uns sicher, dass sie uns noch viele Hits bringen werden.“

Ende Mai erscheint das eingängige „Never Look Back“ von DuMonde auf CD, die Vinylmaxi erreichte im April Platz fünf der DDC. Vor allem ein Textzitat aus dem Propaganda-Klassiker „Dr. Mabuse“ sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert, während „My Love“ von dem französischen Duo Kluster feat. Ron Carrol vor allem durch ein melodisches House-Feeling besticht. In den britischen und französischen Dance-Charts ging der Track bis an die Spitze.

Wenzel prognostiziert: „Das ist für uns der klare Sommer-House-Hit wie zuletzt Spiller oder Modjo.“ Das Spektrum von Superstar reicht jedoch auch zum – stilistisch – anderen Ende. Hinter der ersten VÖ in Kooperation mit Overdose, „Schwarze Puppen“, verbirgt sich eine harte Techno-Nummer. „My First Hit“ von Rollerblade bringt House aus Italien, Angelic mit Sängerin Amanda, der Gattin von DJ Judge Jules legt eine Trance-Nummer vor, während Yves de Ruyter mit „Rhythmic Bazz“ einen würdigen Nachfolger zum Club-Hit „Back On Earth“ aufgenommen hat.