Kingfishers ProMärkte im Minus

Der britische Handelskonzern Kingfisher gab am 14. März die vorläufige Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr bekannt. Demnach sanken trotz Rekordumsätzen des Konzerns die Gewinne der deutschen Kingfisher-Tocher ProMarkt.

Der britische Handelskonzern Kingfisher gab am 14. März die vorläufige Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr bekannt. Demnach sanken trotz Rekordumsätzen des Konzerns die Gewinne der deutschen Kingfisher-Tocher ProMarkt: Während Kingfisher die Umsätze des Gesamtkonzerns um elf Prozent auf 12,1 Milliarden Pfund steigerte, sank der Vorsteuergewinn des Unternehmens um 16 Prozent auf 606 Millionen Pfund. Kingfisher-CEO Sir Geoffrey Mulcahy begründete den Gewinneinbruch mit den enttäuschenden Zahlen der Handelsgruppen ProMarkt und Woolworths. Kingfisher ist im Bereich der Elektromärkte in Europa unter anderem mit Darty, Comet, BUT und den von Kingfisher ganz übernommenen Pro- und MakroMärkten der Wegert-Gruppe vertreten. In diesem Geschäftsbereich erzielte Kingfisher ohne ProMarkt ein Ergebnisplus von 8,3 Prozent. Der teils durch Währungsverluste bedingte Einbruch bei ProMarkt verkehrt dieses Ergebnis in ein Minus von 5,3 Prozent.