Judge Dread starb nach Konzert an den Folgen eines Herzinfarkts

Judge Dread, einer der wenigen weißen Ska- und Reggae-Sänger, starb am vergangenen Freitag nach einem Konzert in Canterbury an den Folgen eines Herzinfarkts. Minutenlang war das Publikum noch der Ansicht, der Anfall sei Teil der Show, doch auch ein herbeieilender Sanitäter, der den Ernst der Situation erkannte, konnte dem über 50jährigen nicht mehr helfen.

Der „World’s Number One Rude Boy“ hieß mit bürgerlichem Namen Alex Hughes. In den späten sechziger und siebziger Jahren entdeckte er in Londoner Clubs seine Liebe zur jamaikanischen Musik und spielte auch in den britischen Charts immer wieder eine führende Rolle.

Der in der Canterbury-Gegend aufgewachsene Star hat die „Rolling Stones“ betreut und war als Leibwächter für Leute wie Desmond Dekker und Derrick Morgan tätig. Laut britischen Presseberichten soll er Millionen von Platten verkauft haben. Einer seiner größten Hits war „Big Seven“.