Jack White verfehlt Ergebnis

Die endgültigen Geschäftszahlen der Jack White Productions AG (JWP) für das Jahr 2000 bestätigten die Vermutungen der letzten Monate.

Die endgültigen Geschäftszahlen der Jack White Productions AG (JWP) für das Jahr 2000, vorgestellt am 2. April, bestätigten die Vermutungen der letzten Monate: Die Aktiengesellschaft blieb weit hinter ihren Prognosen zurück. Im März 2000 kündigte das Unternehmen an, 36,5 Millionen Mark Umsatz und ein Nettoergebnis von 13,5 Millionen Mark erzielen zu wollen. Bedingt durch „erhebliche Vorleistungen für den Aufbau der amerikanischen Aktivitäten sowie hohe Marketing- und Promotionkosten“, wie es in der Pressemitteilung heißt, betrug der Jahresumsatz 7,4 Millionen Mark, der Jahresfehlbetrag nach HGB erhöhte sich von -2,8 Millionen Mark (1999) auf -6,1 Millionen Mark, nach US-GAAP ging das Netto-Ergebnis im Berichtszeitraum von 1,5 Millionen Mark auf – 3,7 Millionen Mark zurück. Positiv schlägt laut der AG dagegen der soeben abgeschlossene Vertriebsvertrag mit der BMG in Amerika und eine Mehrheitsbeteiligung an der Plattenfirma Vidal Investment auf Puerto Rico zu Buche. Durch den BMG-Deal will Jack White den US-Umsatz „in den nächsten zwei bis drei Jahren voraussichtlich vervielfachen“. Der Aktienkurs von JWP sank nach der Bekanntgabe der Zahlen auf unter zwei Euro (Stand: 3. April). Ende Mai 2000 lag der Kurs bei rund 35 Euro.