Israelischer Grand Prix-Beitrag ist gefährdet

Nach den Verwirrungen um den deutschen Beitrag für den Grand Prix d’Eurovision ist jetzt eine Kontroverse über den israelischen Beitrag entbrannt. Zwei der vier Mitglieder der Band Eden, welche die Vorentscheidung in Israel gewonnen hatte, sind, Presseberichten zufolge, keine israelischen Staatsbürger. Eddie und Gabriel Butler gehören der Bevölkerungsgruppe der sogenannten Black Hebrews, einer Gruppe von jüdischen schwarzen Amerikanern, die 1969 nach Israel kamen und die israelische Staatsangehörigkeit forderten. Bisher hat jedoch jede israelische Regierung diese Forderung abgelehnt. Die 1.500 in Israel lebenden Black Hebrews genießen einen Sonderstatus mit begrenzten Bürgerrechten, sind jedoch offiziell keine Israelis. Der Grand Prix findet am 29. Mai in Jerusalem statt.