IFPI vermasselt CD-Piraten das Weihnachtsgeschäft

Die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) hat in London 10.000 raubkopierte CDs sichergestellt, die im Weihnachtsgeschäft unter die Leute gebracht werden sollten.

Die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) hat in London 10.000 raubkopierte CDs sichergestellt, die im Weihnachtsgeschäft unter die Leute gebracht werden sollten. Die CDs wurden bei einer massiven Polizeiaktion in mehreren Privat-Haushalten sichergestellt und stammen vermutlich aus Osteuropa. Der Gesamtwert der CDs, darunter Top-Seller wie das Album „1“ von den Beatles sowie Titel von Künstlern wie den Spice Girls, Westlife und Eminem, beläuft sich nach IFPI-Schätzungen auf rund 100.000 Dollar. Iain Grant, Head of Enforcement bei der IFPI, erklärte: „Dieser Fund ist der jüngste Beweis für den zunehmenden Anwuchs der organisierten Verbreitung illegaler CDs, die hauptsächlich aus Osteuropa stammen. Musikpiraterie ist mittlerweile ein großes Geschäft, und wir stellen immer mehr Verbindungen zum organisierten Verbrechen fest.“ Im Jahr 1999 belief sich der Schaden, der der Tonträgerindustrie durch CD-Piraterie entstand, auf rund 4,5 Milliarden Dollar.