Hitbeat: Von Madonna bis Moshammer

Während amerikanische Pop-Ikonen Edelmetall horten, gibt ein bekannter Modedesigner mit eigenwilliger Frisur seinen Charts-Einstand. Gefragt in Großbritannien: Dance-Hits aus Deutschland.

  • Madonna entert mit ihrem Album „Music“ aus dem Stand den Thron der deutschen Charts. Die CD hat bereits Platinstatus sicher und beschert WEA mit 16,23 Prozent einen mehr als vier Mal so hohen Charts-Anteil wie in der letzten Woche. Gold hat Madonnas gleichnamige Single erreicht, die sich derzeit auf Rang fünf der deutschen Hitliste hält. Die Pop-Diva schafft mit dem Album auch in Großbritannien und in den Niederlanden direkt den Sprung an die Spitze. Die „Music“-Single führt weiterhin die Euro-Charts an und ist zudem Nummer eins in den USA, Spanien, Italien, Portugal, der Schweiz und in Norwegen.

  • Britney Spears verbessert ihre Edelmetallbilanz des Albums „Oops!… I Did It Again“ in Deutschland auf Doppelplatin. Der Longplayer fand bereits mehr als 600.000 Käufer zwischen Flensburg und Garmisch.

  • In der bundesrepublikanischen Singles-Hitliste verbessert sich ATC mit dem Titel „My Heart Beats Lika A Drum (Dam Dam Dam)“ von sieben auf drei. Der Song erlebte seine öffentliche Premiere als Einmarschmusik für den letzten Titelkampf von Boxweltmeister Sven Ottke am 2. September in Magdeburg. Auch die Debüt-Single von ATC, „Around The World (La la la la la)“ diente vor einem Ottke-Fight als Glücksbringer für den erfolgreichen Faustkämpfer. „Around The World“ verkaufte allein in Deutschland 750.000 Einheiten und errang unter anderem auch Gold-Status in Österreich, der Schweiz und Dänemark. In der Kalenderwoche 32/2000 registrierte Media Control 1.521 Einsätze des Titels im Radio – das ist absoluter Rekord.

  • Sein Charts-Debüt feiert Modezar und Medienheld Rudolph Moshammer im Verbund mit der Gruppe Münchner Zwietracht. Der oktoberfesterprobte Stimmungsschlager „Moos Hamma“ greift auf Rang 90 ins Geschehen ein.

  • Gleich drei deutsche Dance-Produktionen tummeln sich in dieser Woche in der britischen Singles-Hitliste in den Top 50. Von null auf zwei steigt Kernkraft mit „Zombie Nation“ in die UK-Charts ein. Sash! rangiert mit „With My Own Eyes“ auf Rang 22 (Vorwoche zehn). Und Storm ist mit „Time To Burn“ in der achten Woche auf Rang 37 notiert.

*Wie weiland Muhammad Ali reklamiert auch Rap-Legende LL Cool J mit seinem neuen Albumtitel unbescheiden, der größte aller Zeiten zu sein. Zumindest landet er mit der CD „G.O.A.T. feat. James T. Smith (The Greatest Of All Time)“ schon einmal seinen ersten Spitzenreiter in den amerikanischen Longplay-Charts. Seine erste Notierung hatte der wortgewaltige HipHop-Star 1986 mit der Platte „Radio“, die es damals bis auf Rang 46 brachte. Top-Ten-Platzierungen erreichte er mit den Alben „Bigger And Deffer“ (1987 auf Rang drei), „Walking With A Panther“ (1989 auf sechs), „14 Shots To The Dome“ (1993 auf fünf), sowie „Phenomenon“ (1997 auf sieben).