HDE wehrt sich gegen Fernabsatzgesetz

Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels kritisiert, dass die Novelle zum Fernabsatzgesetz den Versandhandel unzumutbar benachteiligt. Der Bundesrat hatte das Gesetz aufgrund der Kritik zahlreicher Verbände zur Beratung an den Vermittlungsausschuss verwiesen.

Der HDE – Hauptverband des Deutschen Einzelhandels kritisiert, dass die Novelle zum Fernabsatzgesetz den Versandhandel unzumutbar benachteiligt: „Wir fordern, dass die gesetzliche Verpflichtung zur Übernahme der Rücksendekosten gestrichen wird“, erklärte Stefan Schneider, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des HDE. Die Novelle sieht vor, dass Kunden künftig innerhalb von zwei Wochen nach der Lieferung ihre online oder per Mailorder bestellten Waren auf Kosten des Anbieters zurücksenden können. Der Bundesrat hatte das Gesetz aufgrund der Kritik des Gesamtverbands Deutscher Musikfachgeschäfte, des Bundesverbands der Phonographischen Wirtschaft und des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels an dieser Regelung zur Beratung an den Vermittlungsausschuss verwiesen. Mehr zu der umstrittenen Gesetzesinitiative im Background.