Gutes Napster, böses Napster

Fast täglich melden sich neue Branchenstimmen zum Thema Napster. Dabei halten sich die positiven und die negativen die Waage:

Fast täglich melden sich neue Branchenstimmen zum . Dabei halten sich die positiven und die negativen die Waage. Das neueste Pärchen bilden Chris Blackwell, Gründer von Island Records, und Matthew Katz, Manager und Produzent von Jefferson Airplane. Während Blackwell den Dienst als „gute Möglichkeit um neue Künstler zu unterstützen“ lobte, reichte Katz eine massive Klage ein und fordert insgesamt rund zehn Millionen Dollar Schadenersatz. Katz verklagt dabei nicht nur die Napster-Gründer Shawn Fanning und Sean Parker, sondern auch den Interims-CEO Hank Barry, alle Napster-Investoren, inklusive der Venture-Kapital-Firma Hummer Winblad, die Musiker Fred Durst von Limp Bizkit und Roger McGuinn von den Byrds – die den MP3-Tauschdienst öffentlich unterstützen – sowie alle Napster-Nutzer. Chris Blackwell hat unterdessen mit seiner neuen Firma sputnik7.com einen Kooperationsvertrag mit Napster geschlossen.