Bei Redaktionsschluß feilten Smudo, Thomas D., Hausmarke und And Y. noch an den letzten Feinheiten ihres neuen Longplayers, während die erste Single-Auskopplung, „“, bereits die Gold-Marke von über 250.000 verkauften Einheiten hinter sich ließ. Bereits im Juni 1998 begannen die ersten Planungen für das Marketing zur Veröffentlichung des Longplayers.
„4:99“ ist das erste Studio-Album der Stuttgarter Wortakrobaten seit fast vier Jahren, dementsprechend groß sind die Erwartungen. „Wir sind uns dessen bewußt, aber wir wollen den Hype nicht beschwören – der kommt von selbst“, so Geli Kunz, mit Andreas „Bär“ Läsker Geschäftsführerin von Bear Entertainment. Nach den ersten gemeinsamen Sitzungen mit den Musikern, deren Firma Four Music und Columbia im vergangenen Herbst ist das Marketing für „4:99“ angelaufen.
Bear fungiert als Mittler zwischen den Beteiligten, wobei sich Columbia und Four Music gemeinsam um die Promotion kümmern und die Band die letzte Entscheidungsgewalt hat. „Rein rechnerisch wollen wir mit der Kampagne den normalen Budget-Rahmen nicht sprengen“, so Geli Kunz, „lieber bewerben wir das Album präzise und effizient.“ Dazu soll neben einem Direkt-Mailing, das bereits im März mehr als 7000 Fans über die neue Single und dann über das Album informierte, auch ein Arsenal von klassischen Werbemaßnahmen beitragen: Ende April startet eine Plakataktion in allen großen Städten, in den April- und Mai-Ausgaben von „WOM Journal“, „Musikexpress/Sounds“, „Rolling Stone“, und MusiX“ wird es ganzseitige Anzeigen geben, und von Columbia bekommt der Handel „umfangreiches“ Dekorationsmaterial für die P.O.S.-Gestaltung.
Seit Dezember erhalten die Medienpartner von Columbia, Bear und Four Music wöchentlich einen „Countdown“-Newsletter, der das Interesse an „4:99“ wecken soll. Vom 28. April bis 13. Mai ist die Band zudem selbst auf Pressereise. Wichtiger Kooperationspartner ist die Deutsche Post AG: Über den Ticketservice verkauft der Konzern Eintrittskarten für die Fanta-Vier-Tour im Herbst. In 15.000 Filialen der Post hängen ab sofort Din-A-1-Plakate, die auf Tonträger und Konzerte der Formation hinweisen; zudem liegen 1,5 Millionen Flyer in den Schalterräumen aus. An den Fassaden von Postfilialen in Berlin, München, Karlsruhe, Hamburg, Stuttgart, Köln und Essen sollen Plakate im Format von zehn mal zwölf Metern für Aufsehen sorgen.






