Sänger und Bandleader Todd Costanza, der sich als Zimmermann seinen Lebensunterhalt verdient, knüpfte auf verschlungenen Wegen Kontakte zu dem deutschen Label Trocadero in Düsseldorf, bei dem mit „Good Funeral Weather“ bereits das dritte Album von Granfalloon Bus erschien (Vertrieb: TIS/eastwest). Das Quartett aus San Francisco verpackt charmante und oft ironisch gehaltene Alltagsbetrachtungen mit einem melancholischem Unterton in eine eigenwillige Mixtur aus Singer/Songwriter-Rock, Hippie-Folk und Country-Flair. „Ich bin zwar kein Melancholiker, aber das scheint für mich die inspirierendste Stimmung beim Songschreiben zu sein“, sagte Costanza im Gespräch mit MUSIKWoche. „In der Regel schreibe ich erst die Texte, und dann entwickle ich auf der Gitarre die Musik dazu.“
Unterstützt wird Costanza dabei von Gitarrist Ajax Green, Drummer Jeff Palmer sowie dem neuen Bassisten und Pedalsteel-As Jeff Stevenson. Und Gäste wie die Violinistin Carrie Bradley (Breeders), Saxophonist Ralph Carney (Tom Waits Band – „den habe ich beim Renovieren seines Hauses kennengelernt“), Michael Holt, William Winant und Sonya Hunter sorgten zusätzlich für markante Klangtupfer auf „Good Funeral Weather“. Die Deutschland-Tour im März bestreitet allerdings das Quartett um Todd Costanza.





