„Focus“: Stella AG wird zunächst nicht an die Börse gehen

Das Entertainment-Unternehmen Stella AG hat Berichten des Münchner Magazins „Focus“ zufolge den seit langem geplanten Gang an die Börse aufgegeben. Großaktionär Rolf Deyle habe seinen Plan, 49 Prozent der Stella AG zu veräußern, aufgegeben. Statt dessen wolle er das Unternehmen an einen einzelnen Investor veräußern, mit drei Interessenten werde gerade verhandelt. Stella-Sprecher Ball widersprach der „Focus“-Meldung. Von einer Aufgabe der Börsenpläne könne keine Rede sein, „wir arbeiten am Börsengang“.

Am Mittwoch hatte das Hamburger Unternehmen bekanntgegeben, daß sich der Gang an die Börse weiter verzögere. Grund sei die Erstellung der Jahresbilanz und die Erstkonsolidierung der Kino-Gruppe Flebbe, die zum Stella-Universum gehört. Grund für eine Beunruhigung gebe es aber nicht.

Erst Ende März hatte der Hamburger „Spiegel“ , daß Stella-Großaktionär Deyle in finanziellen Schwierigkeiten stecke.