Fifield geht – mit 12 Millionen Pfund

Jim Fifield, Chef der EMI Music Division, verläßt den Londoner Major. „Lucky Jim“, wie Fifield aufgrund seiner opulenten Bezüge in der Szene genannt wird, geht allerdings nicht mit leeren Händen: 12 Mio. Pfund – gut 36 Mio Mark – kann er als „Golden Handshake“ demnächst auf seinem Konto buchen. Das ist der höchste Summe, die je einem Manager in Großbritannien für den Ausstieg aus einem laufenden Vertrag gezahlt wurde.

Fifields Abschied von EMI kommt nicht unerwartet. Nachdem seine Ambitionen auf den Posten eines Chairmans der EMI Group unerwartet Schiffbruch erlitten (), galt sein Weggang als sicher.

Fifields Posten wird, so heißt es in London, nicht neu besetzt. Stattdessen werden die Aufgaben zwischen Ken Berry, dem Leiter der EMI Labels, und Martin Bandier, dem Leiter von EMI Music Publishing, aufgeteilt.