Der Download-Vertrieb EMusic will der Tauschbörse Napster heute eine Liste mit 1000 Napster-Nutzern übergeben, die sich weigern, EMusic-Titel aus ihrem Tauschprogramm zu entfernen. EMusic hatte vor kurzem damit angefangen, den Tauschdienst nach Songs zu untersuchen, deren Urheberrechte EMusic besitzt und die anhand von „digitalen Fingerabdrücken“ identifiziert werden können. EMusic verschickte innerhalb von einer Woche rund 100.000 Nachrichten an Napster-Nutzer, und forderte sie auf, die betreffenden Files nicht weiter zu verbreiten. Von den 2000 Antworten, sei rund die Hälfte negativ ausgefallen, erklärte EMusic-Chef Gene Hoffmann. Nun fordert EMusic von Napster, die betreffenden Nutzer zu sperren. Ob Napster auf die Forderung eingeht ist indes fraglich: Napster-CEO Henk Barry hatte sich von der EMusic-Aktion und erklärt, man müsse der Firma „genau auf die Finger schauen, wenn sie anfängt die Datenbanken der Napster-Nutzer zu durchwühlen.“
EMusic übergibt Piraten-Liste an Napster
Der Download-Vertrieb EMusic will der Tauschbörse Napster heute eine Liste mit 1000 Napster-Nutzern übergeben, die sich weigern, EMusic-Titel aus ihrem Tauschprogramm zu entfernen.





