Die EMI Group muss nach einer Entscheidung des Londoner High Courts Tantiemen in Höhe von rund 300.000 Pfund an David und Helen Balfe nachzahlen. Beide hielten bis zum Jahr 1994 einen Anteil von 75 Prozent am Label Food Records, auf dem unter anderem Formationen wie Blur oder Shampoo veröffentlichen. Im Rahmen der Übernahme des Labels durch die EMI vereinbarten die Balfes, an den Tantiemen der kommenden zwei Alben dieser Bands zu partizipieren. Zum Rechtstreit kam es, da im Falle Blur die Firma Tantiemen für deren Album „The Great Escape“ und für die in nur 14 Ländern veröffentlichte CD „Live At The Budokan“ zahlen wollte, nicht aber für den später weltweit veröffentlichten Longplayer „Blur“. Das Gericht urteilte nun, dass EMI Tantiemen für all die Länder nachzahlen muss, in denen „Blur“ als zweite Veröffentlichung nach Vertragsabschluss erschien. Ähnliches gilt für die VÖs der Formation Shampoo.
EMI verliert Verfahren um Food Records
Die britische EMI Group muss nach einer Entscheidung des Londoner High Courts Tantiemen in Höhe von rund 300.000 Pfund an David und Helen Balfe nachzahlen.





